J. Th. Daanen, der Gründer des Unternehmens, ist bis zu seinem „Landgang“ im Jahr 1958 als selbstständiger Unternehmer in der Schifffahrt gefahren.
Er baute sich mit seiner Familie eine neue Existenz auf zunächst durch die Für den weiteren Lebensunterhalt übernahm er zunächst ein Schiffercafé in Nijmegen. Gleichzeitig startete er aber auch als Vermittler für so genannte „Schleppverträge“. In dieser Zeit waren selbstfahrende Motorschiffe noch lange keine solche Selbstverständlichkeit wie heute. Wollte der Eigner eines Schleppschiffes von A nach B geschleppt werden, musste er sich um eine passende Schleppgelegenheit bemühen. J.Th. Daanen war dann einer der ersten Ansprechpartner in Nijmegen, denn das Café war gern besuchter Treffpunkt für die Schifffahrt. J.Th. Daanen suchte und fand immer das passende Schleppschiff. Im Lauf der Jahre konnte J.Th. Daanen so ein engmaschiges Netz von Geschäftspartnern aufbauen, in dem er als neutraler Vermittler agierte. Im Laufe der Zeit wurde die Schleppvermittlung um das Geschäftsfeld Befrachtung ergänzt.
Im Jahr 1968 stieg sein ältester Sohn mit ins elterliche Geschäft ein. Die Aktivitäten des Unternehmens wuchsen und wurden immer vielseitiger. So wurden die ersten Sondertransporte abgewickelt und auch der Transport von schwimmenden Baggergeräten kam hinzu. Im Jahr 1978 starb unser Unternehmensgründer nach langer, schwerer Krankheit. Sein Sohn führte die Geschäfte weiter, aber das Schiffercafé wurde verkauft.

1980 wurde für Löschassistenz von Kohleleichtern an der Energiezentrale in Nijmegen ein neuer Schlepper gebaut: die „Jopie“ mit 220 PS. Dieser war aber bereits nach Jahren wieder zu klein. Nach reiflicher Überlegung wurde beschlossen, ein neues Schubboot mit 2 x 250 PS Leistung zu bauen. Dieses war auch als Schlepper ausgelegt, wodurch das Boot vielseitiger eingesetzt werden konnte.
In den darauf folgenden Jahren stieg die Nachfrage nach so genannten „logistischen Transporten“, worauf sich das Unternehmen einstellte. Im Jahr 1994 wurde der Bau eines eigenen Schwerlastpontons beschlossen, damit die steigenden Nachfrage nach Sondertransporten für große Maschinen und Brückenkonstruktionen erfüllt werden konnte. Für den Transport von Schiffskaskos aus den östlichen Donauländern wurde 1998 ein spezieller „Kopf-Leichter“ gebaut. Um die dann noch antriebslosen Schiffskaskos von der Donau nach Holland überführen zu können, wird dieses - mit einem 350 PS Bugstrahlruder ausgerüstete Spezialfahrzeug - als Steuereinheit vor das Kasko gekoppelt. Angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach solchen Transporten, folgte im Jahr 2000 der zweite Kopf-Leichter.
Im gleichen Jahr wurde wegen der ständig wachsenden Aktivitäten ein älterer Schlepper durch ein moderneres Schlepp-Schubschiff mit 325 PS Leistung ersetzt. Im Frühjahr 2004 wuchs die Flotte um einen ersten Ro-Ro-Ponton und drei Deckleichter, mit denen diverse Sondertransporte realisiert werden. Die Nachfrage nach den Fahrzeugen ist weiterhin sehr groß.
Die Aktivitäten von Daanen Shipping & Logistics wurden zu Anfang von einem kleinen Büro an der Schleuse Nijmegen koordiniert. Das Büro war Teil des oben genannten Binnenschiffer-Cafés. Es folgte der Umzug in ein Büro am Handelsweg in Nijmegen. Dann ging es auf‘s Wasser: das Büro wurde an Bord eines Ark im Maas-Waal-Kanal verlegt. Der letzte Umzug fand 1998 statt. Seit der Zeit operiert Daanen Shipping & Logistics von einem modernen, direkt am Maas-Waal-Kanaal gelegenen Bürogebäude am Oostkanaaldijk. Derzeit arbeiten sechs engagierte Mitarbeiter im Team von Daanen Shipping.